Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V.

Hier erfahren Sie, wer wir sind, wie Sie Mitglied werden und wie Sie uns sonst unterstützen können. Außerdem erhalten Sie hier Auskunft über Geschichte und Selbstverständnis der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, können die Formalitäten nachlesen und einen Link zur Beitrittserklärung finden. Ein ausführliches Leitbild und Angaben zur Benutzung von Archiv und Bibliothek finden Sie rechts.

Geschichte und Selbstverständnis

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft wurde 1982 von Mitgliedern der Schwulen- und Lesbenbewegung in Westberlin gegründet, als klar wurde, dass bei den geplanten Veranstaltungen zum 50. Jahrestag der Machtübergabe an die Faschisten eine Opfergruppe weiterhin vergessen werden würde: die homosexuellen Männer und Frauen. Die Suche nach einem Anlass des Gedenkens führte uns auf die Zerstörung des Instituts für Sexualwissenschaft von Dr. Magnus Hirschfeld am 6. Mai 1933.

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Vereinsrechtliches

Hier finden Sie die Satzung der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, Angaben über den Vorstand und das Formular zur Beitrittserklärung.

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft ist ein eingetragener Verein (e.V.) und vom Finanzamt für Körperschaften I Berlin als gemeinnützigen Zwecken (Förderung von Wissenschaft und Forschung) dienend anerkannt. Mitgliedsbeiträge und Zuwendungen an die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft sind steuerlich abziehbar.

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Ralf Dose ist aus der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft ausgetreten

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft (MHG) teilt mit, dass ihr Mitgründer und langjähriger Geschäftsführer Ralf Dose aus der MHG ausgetreten ist.

Ralf Dose hat seine Entscheidung vor dem Hintergrund der anhaltenden Angriffe gegen seine Person und die MHG getroffen, die sich fortsetzten, auch nachdem er im Februar 2025 als Geschäftsführer zurückgetreten war.

Hintergrund des Austritts Ralf Doses ist seine zeitweise parallele Funktion als Geschäftsführer der MHG seit 1983 und der „arbeitsgemeinschaft humane sexualität e.V.“ (ahs), die – neben Aktivitäten zur sexuellen Emanzipation – nachweislich auch an pädo-aktivistischen Diskursen beteiligt war.

Die MHG hat zu dieser Problematik im April 2025 eine Stellungnahme veröffentlicht und im Oktober 2025 den auf diesem Gebiet ausgewiesenen Kulturwissenschaftler Sven Reiß mit einem Gutachten beauftragt. Es soll Ende April 2026 vorliegen.

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Zum Rücktritt von Ralf Dose als Geschäftsführer der MHG

Seit geraumer Zeit stehen Vorwürfe gegen den Mitbegründer und langjährigen Geschäftsführer der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, Ralf Dose, im Raum, die sich auf seine Funktion als Geschäftsführer der ahs (arbeitsgemeinschaft humane sexualität) von 1982 bis 1989 und auf sein Wirken im Kuratorium der ahs bis 2001 beziehen.

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Wissenschaftliches Gutachten zur Rolle des ehemaligen Geschäftsführers der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft beauftragt

Seit Oktober 2024 wird die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. (MHG) mit Fragen zur früheren Tätigkeit ihres damaligen Geschäftsführers konfrontiert. Hintergrund ist, dass der langjährige Geschäftsführer während seiner Funktion in der MHG seit 1983 parallel zeitweise führend in der „Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität e.V.“ (AHS) mitwirkte, die nachweislich auch in pädo-aktivistischen Diskursen aktiv war.

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