Mitteilungen 75/76 – November 2025


Die neueste Ausgabe der Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft ist da, und das Warten hat sich, wie wir finden, gelohnt. Über ein Jahr ist vergangen, seit das vorige Heft unserer Zeitschrift erschienen ist. Dafür ist die aktuelle Ausgabe mit über 100 Seiten vergleichsweise dick. Der Inhalt gestaltet sich divers, in mehrfacher Hinsicht. Da gibt es eine Werkbibliografie zu Johanna Elberskirchen von Christiane Leidinger und Ingeborg Boxhammer, eine umfangreiche und umfassende biografische Skizze zu Li Shiu Tong (1907–1993), wie es sie bislang noch nicht gab, von Matthias Dahlke, und gleich drei Artikel von Florian G. Mildenberger: über das ungeklärte Schicksal einer frühen Trans*pionierin, das wissenschaftliche Wirken dreier Weggefährten Magnus Hirschfelds nach dessen Tod und den Begriff der „Ipsation“. Raimund Wolfert widmet sich schließlich einer Fotostrecke aus dem Umfeld der Internationalen Freundschaftsloge (IFLO) sowie Erwin Haarmann (1915–1972), einem zentralen Aktivisten der deutschen „Homophilenbewegung“ aus Lüdenscheid. Wir wünschen allen unseren Lesern und Leserinnen eine gute Lektüre!
Inhalt:
Chronik
Werkbibliographie von Johanna Elberskirchen (1864–1943), Christiane Leidinger unter Mitarbeit von Ingeborg Boxhammer
Der rätselhafte Li Shiu Tong (Tao Li). Eine biografische Neubewertung, Matthias Dahlke
„Charlotte K.“ – verloren in der Geschichte, Florian G. Mildenberger
1958 erst- und letztmalig vereint. Harry Benjamin, Ludwig Levy-Lenz und Herbert Lewandowski, Florian G. Mildenberger
Die „Ipsation“ – ein Begriff macht Karriere. Magnus Hirschfelds unbeabsichtigtes Vermächtnis an die katholische Welt, Florian G. Mildenberger
Zeugnisse einer vergangenen „Clubkultur“. Eine Fotostrecke aus dem Umfeld der Bremer Internationalen Freundschaftsloge (IFLO), Raimund Wolfert
Erwin Haarmann (1915–1972). Annäherungen an eine „kämpferischen Typ“, den man zur Strecke bringen wollte, Raimund Wolfert
