Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Florian G. Mildenberger: Ende ohne Anfang

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Als 1933 das „Dritte Reich“ anbrach, war es vorbei mit der progressiven Sexualwissenschaft in Deutschland. Die Schüler des Sexualforschers Magnus Hirschfeld (1868–1935) fanden sich wie auch ihr Lehrmeister im Exil wieder. Verstreut über die ganze Welt, gelang es ihnen nicht, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Als der braune Terror 1945 endete, hatten sich die Diskursbedingungen völlig verändert. Es gab schlicht kein Zurück mehr in das Berlin der 1920er Jahre.


Florian G. Mildenberger beschäftigt sich schon seit über zwei Jahrzehnten mit dem Schicksal der Mitarbeiter Magnus Hirschfelds und der Frage, mit welchen Nachstellungen, Diffamierungen und Katastrophen sie nach 1933 konfrontiert waren. Mit dem vorliegenden Buch legt er nun erstmals eine Gesamtdarstellung vor, die viele Fäden aus seinen früheren Veröffentlichungen zusammenführt.