Andrang vor „Zelt 4“, unbek. Fotograf. Aus: Königswald, 1938.
Die erste Bebauung der Zelten begann um 1820. Anfang des 19. Jahrhunderts etablierte sich mit den Gaststätten in den Nummern 1 bis 4 eine ständige Wohnsiedlung in der Straße, die dadurch anerkannt wurde, dass diese am 1. Dezember 1832 den Namen „In den Zelten“ erhielt. Das „Zelt 4“ war zeitweise auch als „Webersches Lokal“ bekannt. Bis etwa 1912 wurde es von dem Inhaber Otto Krause betrieben, um 1914 öffnete hier die Löwenbrauerei ihren Ausschank, und noch später (um 1929) firmierte das Lokal auch als „Restaurant Pilsator“.
[Anonym] (1922): W.-h. Komitee-Mitteilungen (Nr. 10), in: Die Freundschaft (Jg. 4), Nr. 3, [S. 6].
Königswald, Harald von (1938): Das verwandelte Antlitz. Berlin: Kommodore Verlag, S. 81-120.
Wolfert, Raimund (2023): Der Altstädter Hof, ein jüdisch-orthodoxes Hotel als Versammlungslokal des frühen Wissenschaftlich-humanitären Komitees (WhK). In: Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft (Nr. 71/72), S. 13-26.