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Das Aktionsbündnis Magnus-Hirschfeld-Stiftung, ein bundesweiter Zusammenschluss lesbisch-schwuler Archive, Museen und Forschungsgruppen, fordert von der Bundesrepublik Deutschland die Errichtung einer Stiftung zur Erforschung und Pflege des kulturellen Erbes von Lesben und Schwulen. Die Stiftung soll ein Teil der kollektive Entschädigung für die Verbrechen an den homosexuellen Opfern des Nationalsozialismus sein. |
 | Anlässlich des Jahrestages der Schließung des Instituts für Sexualwissenschaft am 14. Juni 1933 und der vorangegangenen Plünderung durch SA-Truppen erinnert das Aktionsbündnis an die ausstehende Entschädigung für die Zerstörung lesbisch-schwuler Einrichtungen in der NS-Zeit.
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 | Nachdrücklich fordert das Aktionsbündnis Magnus-Hirschfeld-Stiftung die schnelle Umsetzung des einstimmigen Bundestagsbeschlusses vom 7.12.2000 zur Rehabilitierung und Entschädigung der homosexuellen NS-Opfer sowie zur kollektiven Entschädigung für die zerstörten materiellen und immateriellen Werte von Lesben und Schwulen.
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 | Die neu zu errichtende Magnus-Hirschfeld-Stiftung soll ausgestattet mit einem Haus in Berlin und einem Stiftungsvermögen von 20 Millionen DM die Arbeit der lesbisch-schwulen Archive und Forschungsgruppen unterstützen und damit ihre jahrelange Erinnerungsarbeit für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus anerkennen.
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| | Entschädigungsforderung: MAGNUS-HIRSCHFELD-STIFTUNG
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| | Gruppen im Aktionsbündnis
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